Artikel XIV

Jede Nation kann nur ein Großpriorat (Magnus Prioratus) bilden, das von einem Großprior oder General-Großprior (Magnus Prior / Magnus Prior Generalis) gemeinsam mit dem Großprioralen Rat (Magnus Convetus Magistralis) geführt wird. Der Großprior wird von den ordentlichen Mitgliedern seines Landes für für eine Amtszeit von 6 Jahren mit 2/3 Mehrheit gewählt. Kommt diese Mehrheit im ersten Wahlgang nicht zustande, so genügt im zweiten Wahlgang eine absolute Mehrheit, bzw. im dritten Wahlgang die einfache Mehrheit. Die Wiederwahl für eine weitere Amtszeit ist möglich.

Der gewählte Großprior muss nach seiner Wahl durch den Großmeister (oder Regenten) in seinem Amt bestätigt werden.

Jeder Großprior kann seinen Stellvertreter ernennen. Ebenso kann er den Generalpräses und Ordenskapläne ernennen.

Der Großpriorale Rat setzt sich aus dem Großprior und seinem Stellvertreter, dem Ordens-Marschall, dem Großkanzler, dem Großvisitator, dem Großschatzmeister, dem Groß-Zeremoniar, den Prioren und Baillis sowie den Komturen zusammen. Der Generalpräses kann mit beratender Stimme an den Sitzungen teilnehmen.

Der Großprior erhält den Namen seiner betreffenden Nation.

Über die Aufnahme neuer Mitglieder entscheidet ausschließlich der Großpriorale Rat. Bei Neuaufnahme durch das MAGNUS MAGISTERIUM ist das jeweilige nationale Großpriorat vorher anzuhören.

Jeder Ordensritter oder Ordensdame gehört zu dem nationalen Großpriorat seines Hauptwohnsitzes. Ausnahmen hiervon sind nur im Einverständnis mit dem MAGNUS MAGISTERIUM möglich und zulässig.