Artikel XXIII

Aus dem Orden wird ausgeschlossen:

  1. Wer aus der Kirche austritt oder von ihr ausgeschlossen wird.
  2. Wer die bürgerlichen Ehrenrechte verliert sowie Landesverräter und Spione.
  3. Wer gegen die Statuten und Ziele des Ordens verstößt oder innerhalb des Ordens wiederholt Unruhe stiftet.
  4. Wer dem Ansehen des Ordens in der Öffentlichkeit großen Schaden zufügt.
  5. Wer einem Geheimbund, einer Geheimorganisation oder Sekte beitritt, die von der Kirche abgelehnt oder verurteilt werden.
  6. Urheber öffentlichen Ärgernisses.

Der Ausschluss kann nur durch den Großprior oder dem großprioralen Rat erfolgen und wird sofort wirksam.

Gegen den Ausschluss ist innerhalb von vier Wochen der Widerspruch zulässig. Der Widerspruch ist an den nationalen Großvisitator per Einschreiben zu richten und an den Großprioralen Rat mit einer Empfehlung unverzüglich weiterzuleiten. Der Großpriorale Rat muss sich innerhalb von sechs Wochen mit dem Widerspruch befassen und eine Entscheidung treffen. Diese Entscheidung wird dem Ordensgericht zugeteilt. Das Ordensgericht kann vor einem endgültigen Urteil eine mündliche Verhandlung anberaumen. Die Entscheidung des Ordensgerichtes ist unanfechtbar.