Bewegendes Generalkapitel 2010 des OMCTH in Würzburg

Feier der "Göttlichen Liturgie" und Investitur neuer Ordensritter mit unserem geistlichen Protektor S.S. Patriarch Gregorios III.
EInstimmige Wahl des General-Commandeurs und des Stellvertreters.

Vom 1. bis 3. Oktober 2010 kamen die Ordensdamen und "Ritter Christi vom Tempel zu Jerusalem (OMCTH)" aus Europa und dem Nahen und Mittlerem Osten zu ihrem Generalkapitel nach Würzburg.

Im Augustinerkloster beschloss zunächst der "Großpriorale magistrale Rat" einige Änderungen der Statuten und Ordensregel. Dann fand unter Leitung des General-Commandeurs S.E. Fra Werner Rind, EMC und Seiner Seligkeit Patriarch Gregorius III. die Sitzung des Generalkapitels statt. Der bisherige General-Commandeur Fra Werner Rind wurde für sechs Jahre einstimmig wiedergewählt. Für den aus gesundheitlichen Gründen ausgeschiedenenSchweizer Commandeur Fra Benito Boari wählte das Generalkapitel den Prior Fra Balilla Tontini aus Italien vom OMCTH-Priorat "San Martino".

 

 
 

S.S. Patriarch Gregorios III. würdigte das nunmehr 20-jährige geistliche Protektorat über den christlichen Templerorden mit Sitz in Köln und seine stetige finanzielle und materielle Unterstützung für die Christen im Heiligen Land. Da z.B. alle vom Templerorden eingerichteten medizinischen Einrichtungen in Bethlehem-Beit Sahour und Nablus-Rafidiah für alle Menschen Hilfe anbieten, leistet der Ritterorden des OMCTH auch eine wertvolle Friedensarbeit.
Und so konnte der Patriarch auch in Würzburg eine weitere Spende von 6.000 Euro für die medizinischen und caritativen Projekte im Heiligen Land in Empfang nehmen.




In einer feierlichen Prozession zogen unsere Ordensdamen, Ordensritter und Ordenskapläne zur Neumünster Basilika, wo unser Ordensprotektor S.S: Patriarch Gregorios III. die "Göttliche Liturgie" im byzantinischen Ritus feierte. Auch S.E. Bischof em. Dr. Paul-Werner Scheele vom päpstlichen Rat für die Einheit der Christen nahm mit vielen Gläubigen an dem eindrucksvollen Gottesdienst teil. Die Archimandriten M'tanios Haddad aus Rom und P. Dr. Gregor Hohmann aus Würzburg assistierten dem Patriarchen im goldfarbenen Gewand und goldener Krone beim Gottesdienst. Pater Dr. Gregor Hohmann hatte den Altarrraum mit Ikonen geschmückt und einen vierstimmigen Chor besorgt, der die byzantinischen Gesänge wunderbar vortrug.






Neue Ordensritter aus Deutschland und Italien legten ihr Gelübde ab

Höhepunkt des Gottesdienstes war die Novizen- und Knappenweihe von sieben deutschen Ordensbrüdern. Sodann legten zwei deutsche und drei italienische Ordensbrüder ihre Gelübde ab. Der Patriarch segnete dann ihre Ritterkreuze und legte sie den neuen Ordensrittern an. Auch Archimandrit P. Dr.  Gregor Hohmann erhielt vom Patriarchen als neuer Ordenskaplan das Ordenskreuz. Generalprälat Msgr. Joan E. Jarque i Jutglar aus Barcelona und Ordenskaplan Pfarrer Reinhard Edeler bekleideten sodann die neuen Ritter mit dem weißen Ordensmantel, geschmückt mit dem roten Tatzenkreuz der Templer.













Empfang beim Bischof von Würzburg

Am Samstag empfing der Würzburger Bischof Dr. Friedhelm Hofmann den Patriarchen mit den Ordenskaplänen, Rittern und Damen in seiner Residenz. Der Patriarch dankte für den Empfang und verwies auf die wichtige Synode ab Mitte Oktober in Rom für alle Patriarchen und Bischöfe des Nahen und Mittleren Ostens. Sodann erhielt jeder von Bischof Dr. Hofmann ein kleines signiertes Buchgeschenk zum Abschied.




Danach begaben sich die Ordensmitglieder zum Grab des hl. Kilian in der Krypta der Neumünster Basilika um dort gemeinsam zu beten. Der hl. Kilian ist der Apostel des Frankenlandes und Patron des Würzburger Domes.

Am Nachmittag wurde das Ordenskapitel im Augustinerkloster fortgesetzt. General-Comandeur Fra Werner Rind kündigte die Errichtung einer neuen Ordensballai für Pommern und das Baltikum an.



Eine byzantinische Vesper und ein Kapitelamt im Kilians-Dom beenden das Kapitel

Archimandrit P. Dr. Gregor Hohmann feierte in der byzantinischen Kapelle des Augustinerklosters eine Vesper mit Chor. Die im Chorgestühl anwesenden Ordenskleriker der katholischen, evangelischen und orthodoxen Kirche trugen mit Lesungen zur Gestaltung bei. Die Vesper schloss mit der Übergabe des Ordenskreuzes an Ordenskaplan Pfr. Reinhard Edeler.

 



Ein Konventamt des Domkapitels im Würzburger Dom bildete den feierlichen Abschluss unseres internationalen Generalkapitels. Gemeinsam mit Dompfarrer Dr. Jürgen Vondran feierten Generalprälat Msgr. Joan E. Jarque, OKpl. Pfr. Reinhard Edeler u. Obr. Diakon Kyrill M. Hubertus das Konventamt im Dom.

Geistig und seelisch gestärkt fuhren dann alle wieder in ihre Heimat zurück.

Text: W.Rind



Internationaler Namensschutz für den OMCTH und Distanzierung von OSMTH Gruppen

Das internationale Würzburger Ordenskapitel begrüßte den patentamtlichen internationalen Schutz des Ordensnamens "Ordo Militiae Christi Templi Hierosolymitani" und die Abkürzung "OMCTH". Um den Namensmissbrauch des kirchlich legitimierten OMCTH durch andere "Templergruppen"  zu verhindern, hatte die Ordensregierung des OMCTH ihren Ordensnamen patentamtlich international schützen lassen. Wer also unseren Ordensnamen und/oder die Bezeichnung OMCTH widerrechtlich benutzt, wird mit einem strafrechtlichen Verfahren und Bußgeld rechnen müssen.

Weder der "OSMTH International" noch der "OSMTH Porto" haben eine kirchliche Legitimation und kirchenrechtliche Protektion. Sie stehen entweder unter freimaurerischer Führung oder arbeiten mit freimaurerischen Templergruppen zusammen. Katholiken die freimaurerischen Vereinigungen angehören, sind vom Empfang der Sakramente ausgeschlossen (siehe "Erklärung der Glaubenskongregation"). Ohne kirchliche Legitimation kann man nur von einem Verein oder einer Gruppe sprechen, da die rechtliche Voraussetzung für einen "Orden" fehlt.